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Worauf muss ich achten, wenn ich ein Babyphone kaufen möchte?

Gerade junge Eltern, die noch nie mit einem Babyphone in Berührung gekommen sind, fragen sich mit Recht, worauf sie achten sollten, wenn sie sich ein Babyphone für den Nachwuchs anschaffen. Hier ein paar Tipps als Kaufberatung, die bei der Entscheidungsfindung helfen.

Warum brauche ich ein Babyphone?

Worauf muss ich achten, wenn ich ein Babyphone kaufen möchte?Ein Babyphone ist schon lange fester Bestandteil jeder Erstausstattung für das Baby. Weil ein Babyphone die Eltern effektiv dabei unterstützt, den Nachwuchs zu beaufsichtigen, gehört es in nahezu jeder Familie mit Babys zur festen Ausstattung dazu. Faktisch gibt es den jungen Eltern – genau wie auch älteren Eltern – ein höheres Maß an Sicherheit.

Gab es früher nur Geräte, die den Ton übertragen haben, so kann man heute überall auch Modelle bekommen, die ein Bild übertragen oder als Smart-Babyphone direkt mit dem Handy gekoppelt werden und dadurch eine fast unbegrenzte Reichweite hat. Doch worauf muss ich achten, wenn ich das beste Babyphone finden will?

Der wesentliche Faktor ist die Entscheidung: Was möchte ich für eine Art Babyphone haben? Mit Bild oder ohne. Und wie und wo soll das Babyphone arbeiten? Dazu sind drei wichtige Dinge zu beachten:

  • Reichweite des Babyphones
  • etwaige Strahlung
  • Produktsicherheit

Die Stiftung Warentest hat vor einiger Zeit verschiedene Geräte unter die Lupe genommen. Nach Feststellung der Produkttester haben die herkömmlichen Babyphone, die nur der Audioübertragung dienen, am meisten überzeugt.

Im Jahr 2020 hat das Babyphone Philips Avent SCD723/26 den Testern am besten gefallen.

Babyphone als smartes gerät mit App-Verknüpfung

Viele Menschen nutzen Smart-Home-Systeme und wollen auch das Babyphone damit kombinieren. Ob das immer so eine gute Idee ist, sei dahingestellt, denn wenn es um die Sicherheit der Übertragung geht, haben die smarten Geräte mit App-Anbindung oft Nachteile im Vergleich kti den herkömmlichen Modellen.

Was muss ein Babyphone alles können?

Die minimale Reichweite des Babyphones sollte bei mindestens 150 Metern liegen. Tatsächlich sind gute Modelle jedoch weit besser und kommen auf mehr als 300 Meter Reichweite bei der Übertragung. Allerdings darf man nicht außer Acht lassen, dass die Reichweite eines jeden Babyphones durch das Mauerwerk der Wohnung oder des Hauses beeinträchtigt werden kann. So erreichen viele Modelle im Inneren von Gebäuden gerade einmal 20 Prozent der angegebenen Soll-Leistung.

Wer sich hingegen für ein Modell entscheidet, das per App oder WLAN arbeitet, hat diese Reichweitenmängel in der Regel nicht, dafür aber häufig Schwachpunkte in der Sicherheit der Übertragung.

Ein wesentlicher Kaufaspekt ist die Frage nach der Benachrichtigung. Nur wenn das Babyphone ein klares Signal gibt, wenn es keine Verbindung mehr zwischen dem signalgebenden Babyphone und dem Empfangsteil mehr besteht. Sonst kann es zu einer trügerischen Sicherheit kommen, die in Wirklichkeit keine ist, denn wenn es keinen Empfang gibt, kann das Gerät auch keinen aktuellen Status aus dem Kinderzimmer übertragen.

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Kaufentscheidung ist die Akkuleistung des Empfangsgerätes. Was haben Sie von einem Empfangsteil, das nach wenigen Stunden keinen Empfang mehr hat? Wenn das Empfangsteil nicht mindestens 5 Stunden schafft, sollte es sofort aus der Kaufübersicht heraus fallen. Gute Geräte sind bis zu 24 Stunden empfangsbereit. Achten Sie möglichst darauf, dass die Akkus austauschbar sind, denn irgendwann geht auch der beste Akku in die Knie. Kann man die Akkus nicht auswechseln, muss man sich dann ein neues Gerät kaufen.

Nicht unterschätzen sollte man die Geräuschempfindlichkeit der signalgebenden Geräte. Wer auf Qualität wert legt, entscheidet sich für ein Modell, bei der die Geräuschempfindlichkeit einstellbar ist.

Sollte ich mich für ein digitales oder analoges Babyphone entscheiden?

Nun, diese Frage ist eher eine Frage der persönlichen Einstellung. Machen wir uns nichts vor: digitale Technik ist state of the art und die Zukunft. Allerdings scheuen viele Eltern die digitale DECT-Technik, weil die hochfrequent ist und somit einen höheren Strahlungswert aufweist.

Wer Bedenken wegen der Strahlungswerte hat, der entscheidet sich für ein analoges Babyphone. Hierzu hatte Öko-Test bereits vor längerer Zeit viele Modelle genau unter die Lupe genommen. Sehr gut abgeschnitten hat dabei das Modell

Angelcare AC423

Welche Vorteile hat ein Babyphone mit einer integrierten Kamera?

Ein Babyphone mit Kamera gibt mehr Aufschluss über jene Dinge, die sich tatsächlich im Kinderzimmer abspielen.

Wer also genau wissen möchte, was gerade wirklich dort los ist, entscheidet sich für eine Kamera. Hat das Modell einen Zugang per WLAN oder App, gibt es auch keine Reichweitenprobleme. Hier gibt es ein Modell wie

Cubo Ai Plus

Allerdings reichen die smarten Geräte nach dem Test der Stiftung Warentest noch nicht an die althergebrachten Geräte heran, wenngleich sie einige nette Features haben wie einen Sensor, der die Temperatur im Raum prüft oder Gute-Nacht-Lieder abspielen kann. Letztlich sind diese Funktionen ganz nett aber kein Must-Have, zumal es andere technische Hilfsmittel gibt, die genau das gleiche können.

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